Rennen


Bei allen Rennen kann man sich beim Start an einem Startpfosten festhalten. Freier Aufstieg ist nicht nötig.

100m Rennen

Es werden 100m auf der Tartanbahn gefahren. Die Bahn muß beibehalten werden. Ein Sturz führt zur Disqualifikation.

Video

400m Rennen

Es wird eine Runde auf der Tartanbahn gefahren. Die Bahn muß beibehalten werden. Ein Sturz führt zur Disqualifikation.

800m Rennen

Es werden zwei Runden auf der Tartanbahn gefahren. Die Bahn braucht dabei nicht beibehalten werden, man kann direkt auf die innerste Bahn wechseln. Körperkontakt ist verboten, beim überholen muss ein Abstand von einem Raddurchmesser eingehalten werden. Wiederaufstieg ist erlaubt.

4 x 100m Staffel

Vier Fahrer legen nacheinander jeweils 100m auf der Tartanbahn (eine Runde) zurück. Das Staffelholz muss in der markierten Wechselzone übergeben werden. Falls das Staffelholz zu Boden fällt, muss es wieder aufgehoben werden. Wiederaufstieg ist erlaubt.

Obstacle (Slalomparcours)

Zehn  Hütchen müssen in der richtigen Reihenfolge und Richtung umfahren werden.
Dabei dürfen die Hütchen berührt aber nicht umgestoßen werden.
Wird in der falschen Richtung um ein Hütchen gefahren, so kann dies wiederholt werden, während die Zeit weiterläuft.
Jeder Fahrer hat zwei Versuche

Info/Video

10m Langsam vorwärts

Das Ziel ist so langsam wie möglich sich stetig vorwärts zu bewegen.
Es wird auf einem 10m langen Holzbrett gefahren, welches bei den Altersklassen bis 10 Jahren 30cm und ab 11 Jahren 15cm breit ist
Es ist nicht erlaubt stehen zu bleiben, rückwärts zu fahren und zu springen.
Jeder Fahrer hat zwei Versuche.

10m Langsam rückwärts

Wie das 10m Langsam vorwärts, nur ist die Bahnbreite bis 10 Jahren 60cm und ab 11 Jahren 30cm.

50m Einbein

Dieses Rennen wird auf der Tartanbahn gefahren.
Es wird mit beiden Füßen auf den Pedalen gestartet. Nach überqueren der 5m Linie darf nur noch mit einem Fuß getreten werden.

Info

10m/30m Wheelwalk

In den Altersklassen bis 10 Jahren wird 10m, ab 11 Jahren 30m weit gefahren.
Es wird mit beiden Füßen auf dem Reifen gestartet.
Pedale oder Kurbeln dürfen nicht berührt werden.

Info

Weitsprung

Wie bei Leichtathletik wird ab einer Absprunglinie so weit wie möglich gesprungen.
Bei der Landung darf nicht Abgestiegen werden.
Vor dem Sprung müssen mindestens 3m und danach über die Ziellinie gefahren werden.
Es darf vorwärts oder seitwärts gesprungen werden.
Es muss ein Helm getragen werden

Hochsprung

Wie beim Weitsprung, nur das über eine Stange gesprungen wird.
Für jede Höhe hat der Fahrer zwei Versuche.

Video: Weit- und Hochsprung

Freestyle

Standart-Skill

Die Teilnehmer können bis zu 18 Tricks aus dem IUF-Rulebook  (ab Seite 46) auswählen. Eine Liste mit der Reihenfolge der Tricks  muss spätestens eine Woche vor dem Wettkampf abgegeben werden.
Die Tricks müssen genau in dieser Reihenfolge innerhalb einer Fläche von 11 x 14 Meter in maximal 3 Minuten vorgefahren werden.
Sie müssen fehlerfrei in korrekter Haltung gefahren werden, ansonsten gibt es Punktabzug.

Eigene Musik kann benutzt werden wird aber nicht gewertet.

Einfaches Standart Skill Programm

Einzel-, Paar- und Gruppen Freestyle

Freestyle ist vergleichbar mit Eiskunstlauf. Es wird eine Kür vorgefahren, die von einer Jury bewertet wird. Dabei zählen Technik und Präsentation (z.B. Musik, Kostüme) je zur Hälfte.

Gewertet wird
- Varietät und Originalität der Tricks.
- Übergänge und Sicherheit.
- Grad der Schwierigkeit
- Fehler und Abstiege
- Choreographie und Style
- Originalität und Unterhaltungswert der Darbietung
- Interpretation


Die Fahrfläche ist 11 x 14 Meter und bei Gruppenküren 14 x 25 Meter groß

Die Höchstdauer ist bis 14 Jahren 2 Minuten, ab 15 Jahren 3 Minuten und bei Gruppenküren 6 Minuten

Mehr Info

Trial

Beim Trial werden verschiedene Hindernisse, meist aus Paletten, mit Sprüngen und verschiedenen Techniken überwunden. Sieger ist wer in der vorgegebenen Zeit die meisten Hindernisse (Lines) überwindet. Dabei kann jede Lines beliebig oft probiert werden.

Einradhockey

Die 10 wichtigsten Regeln:

1. Einradhockey ist für jeden, egal ob alt oder jung, männlich oder weiblich. Fair Play wird von
   allen Spieler vorausgesetzt.
2. Es wird mit einem Eishockeyschläger und einem Tennisball auf Eishockeytore gespielt.
3. Zu Anfang und nach jedem Tor müssen alle Spieler in ihre eigene Hälfte. Danach beginnt
   das Spiel, wenn ein Spieler der angreifenden Mannschaft die Mittellinie überquert.
4. Ein Spieler darf nur dann ins Spiel eingreifen, wenn er sich auf dem Rad befindet. Fällt er
    vom Rad, muss er an derselben Stelle wieder aufsteigen, falls notwendig aber zuerst dem
    Spielgeschehen ausweichen.
5. Es ist erlaubt, den Ball einmal mit der flachen Hand zu spielen (außer bei Torschüssen)
6. Es ist verboten seinen Schläger absichtlich zu werfen.
7. Das obere Ende des Schlägers muß ständig mit einer Hand abgedeckt sein, um Verletzungen
    anderer Spieler zu vermeiden. Das untere Ende des Schlägers muß ständig unterhalb der
    Hüfthöhe sein Jeder Spieler hat darauf zu achten, nicht mit deinem Schläger einen
    Gegenspieler zu treffen.
8. Hält ein Spieler seinen Schläger so, dass ein gegnerischer Spieler mit dem Rad über den
    Schläger fährt, begeht er ein Foul, unabhängig davon, ob dies mit oder ohne Absicht geschah.
9. Ein Torschuss ist ungültig, wenn er aus der eigenen Hälfte heraus geschossen und danach von
    keinem anderen Spieler mehr berührt wurde.
10.Jeder Freistoß ist indirekt, d.h. der Ball muss sofort zu einem Mitspieler gespielt werden.

Die ausführlichen Regel stehen im IUF-Rulebook (Seite 82 - 86)